Ultima-Drama: EA erneuert Markenrechte – Schöpfer Garriott will Serie zurück
Es ist verdammt lange her, dass wir etwas Neues aus dem Ultima-Universum gehört haben. Acht Jahre genau gesagt – und selbst damals war es kein echtes Ultima, sondern das Spin-off Underworld Ascendant, das vielen Spielern durchgerutscht ist.
Jetzt wird es interessant: EA, die seit Jahren die Rechte an der über 40 Jahre alten Serie halten, haben diese Woche neue Markenrechte für Ultima angemeldet. Das klingt nach einer Vorbereitung für etwas Neues – oder zumindest für eine Markenverteidigung.
Doch damit nicht genug. Unmittelbar nach EAs Anmeldung scheint Richard "Lord British" Garriott, der Schöpfer und Seelengesicht der Serie, in den Startlöchern zu sitzen, um sich die Copyright-Rechte zurückzuholen. Und hier kommt die spannende Wendung: Das soll laut Informationen bereits nächstes Jahr möglich werden.
Die Geschichte dahinter
Ultima ist eine Legende. Kein anderes Franchise hat das RPG-Genre so prägt wie diese Serie – von den Anfängen auf dem Commodore 64 bis zu Ultima Online, das Online-Gaming überhaupt erst populär gemacht hat. Doch in den letzten Jahren ist es still um die Serie geworden. EA scheint kein großes Interesse daran zu haben, die Marke aktiv zu nutzen.
Für Garriott und die Fanbase muss das frustrierend sein. Der Schöpfer kennt die Serie besser als jeder andere – und offenbar plant er, das Franchise zurückzuerobern, sobald es rechtlich möglich ist.
Was kommt jetzt?
Obwohl EAs Markenankündigung vermuten lässt, dass etwas geplant sein könnte, ist unklar, ob der Publisher tatsächlich ein neues Ultima-Spiel entwickelt. Es könnte auch nur eine defensive Maßnahme sein, um die Marke nicht zu verlieren.
Garriott dagegen hat konkrete Pläne. Die Frage ist jetzt: Wird EA Ultima wirklich beleben wollen – oder wird Lord British schon bald wieder das Steuer übernehmen?
